Welche Fähigkeiten sollte ein Tänzer mitbringen

TSG , die innovative Adresse für zeitgemäßen Paartanz

Paartanz ist wieder Trendsetter
Außer den Standardtänzen (Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Foxtrott, Quickstep, Slowfox und Tango) gibt es die Lateinamerikanischen Tänze (Rumba, Chachacha, Samba, Jive und Paso Doble).Neben vielen anderen Paartänzen finden vor allem Discofox, Tango Argentino und Salsa ihre Fanclubgemeinden.

Paartanz ist ein von einem Paar harmonisch abgestimmtes Zusammenspiel zweier sich in drei Dimensionen bewegenden Körper. Den Zuschauer fasziniert, wie sich eine gemeinsame Körperlinie durch sensible Kontaktaufnahme und Bewegung im Raum entwickelt, während Melodie, Takt und Geschwindigkeit vorgegeben werden. Kinetik und Dynamik müssen mit der richtigen Dosis Zusammenspiel und Freiheit für die Partner die richtige Balance finden zu aktiven, progressiven und synchronen Bewegungen.

Der Partner als neutrale Spiegelfläche nimmt die Energie auf und leitet sie zurück. Durch die Arme fließt ein Strom, gibt dem Partner das nötige Signal zur Verständigung. Geben und nehmen, nicht zu verwechseln mit Anspannung oder Verspannungen, lassen sich durch ein immanentes plastisches Vorstellungsvermögen erfühlen. Das Ziel des Spannungsaustausches ist es, dass der Partner dem Berührungsimpuls folgt.Neben dem natürlichen Schwerpunkt agieren die Arme aktiv bei Rotationen. Ergebnis: lockere, leichte, schnelle Bewegungen mit nötigen Impulsen je nach Tanzart.
Je fortgeschrittener , um so höher der Stellenwert von Kreativität, Sensibilität und Führungsqualität des Mannes (Leader) und der kongenialen Akzeptanz der geführten Dame (Follower). Dabei gibt es zwei Ebenen, die miteinander verschmelzen: das Sich-im-eigenen-Körper-Bewegen der beiden Partner verschmilzt zum Duo. Beim Paar stellt sich ein ganzheitliches Wohlgefühl ein, beim Betrachter die Bewunderung für die Paarwirkung mit Hilfe der „Sprache des Tanzes“.

Das Langzeitziel ist es, sich mit jedem Partner zu jeder Musik verständigen zu können.

Welche Fähigkeiten sollte ein Tänzer mitbringen, wenn er in einer Breitensportgruppe erfolgreich mittanzen will?

Vorhandene natürliche Gegebenheiten aktivieren unsere Bewegungsfaktoren und können durch Übung beim Tanzen zu einem harmonischen Bewegungsfluss koordiniert werden Tanzen schafft Lebenskraft. Fast alle Muskeln im Körper werden trainiert, Herz- und Kreislauftätigkeit angeregt, die Gehirnzellen mit Sauerstoff versorgt. Nach einer Stunde Tanzen befindet sich der Blutzucker im Normalbereich. Regelmäßige Bewegung ermöglicht die Ernährung der Knochensubstanz (Vorbeugung gegen Osteoporose). Ausdauerübungen und Tempo lassen Kalorien purzeln und stärken die Kondition im physischen Bereich.
Alle Funktionen des Körpers geschehen rhythmisch, auch beim Tanzen wird der Körper rhythmisch bewegt. Tanzen spricht den Menschen ganzheitlich an, erfasst ihn nicht nur körperlich, auch geistig-seelisch. Das Zusammenspiel von Musik und Bewegung harmonisiert seine Bewegungen und der Körper findet seinen natürlichen Schwerpunkt wieder. Fehlhaltungen korrigieren sich unmerklich, da beim Tanzen die Gelenke kaum belastet werden. Bewegung und Körperspannung kräftigen die Muskeln.
Melodien und ihre Akzente sind Gedanken, die man tanzen kann. Wohlbefinden, Lebensmut und Lebensfreude sind positive Reaktionen im psychischen Bereich. Tanzen als künstlerische Sportart fördert die Kreativität in einem individuellen Bewegungsspielraum Das komplexe Zusammenspiel mit den Körperbewegungen. des Partners funktioniert am besten, wenn die Partner ein feines gegenseitiges Gespür füreinander entwickeln, um instinktiv beiderseitig alle Wahrnehmungen zu berücksichtigen. Durch häufige Wiederholung einzelner Phasen lernt man die eigenen Körperreaktionen zu beeinflussen und mit dem Partner zu koordinieren, eine Art Feedback im Doppelpack.



Fit durch Tanzen?

Stößt der Tanzsport im Alter nicht schnell an seine Grenzen?
Im Gegenteil! Gesund ins Alter mit Kreislauftraining und Förderung der Beweglichkeit (Feinkoordination, Körperbeherrschung).Anti-Aging mit viel Schwung. Kombiniert mit schönen Klängen, spricht Tanz die Sinne an. Viele erleben beim „Tanzen ohne Altersgrenzen “ Urlaub vom Alltag. Aus der psychologischen Herausforderung, sich auf einen Partner ein zu lassen, erwächst Elan und Energie. Tanzen macht fröhlich. Koordination trainiert beide Gehirnhälften (Vorbeugung gegen Demenz)
Jungbleiben sollte eben ständig trainiert werden. Jeder kann in der Tanzsportgemeinschaft, den Glauben an seine körperlichen Fähigkeiten, das Wollen, auch in dieser Altersstufe etwas zu erreichen, unmerklich mit wachsendem Erfolg ohne Leistungszwang erlernen. Gefördert wird das erwachende Selbstvertrauen durch den speziell ausgebildeten Trainer. Er gibt Impulse. Er mobilisiert individuelle Leistungsfähigkeit und erkennt schlummernde Kräfte, gegebenenfalls sogar Talente.
Auch Späteinsteigern bietet sich die unerwartete Chance über den Spaßfaktor hinaus eine Tanzkarriere für Allrounder zu erleben. Das Angebot ist breit gefächert. Es gibt Angebote für jedes Alter und Leistungsstand. Außer Standart und Latein können Diskofox und Salsa belegt werden.
„Die schönsten Abenteuer beginnen im Kopf und enden in den Füßen.“ Trifft unbedingt für den Seniorenbreitensport zu! Den Mut, neue Wege zu gehen, verlangt zunächst ein wenig Flexibilität. Ein Gasttraining ermöglicht Interessierten, die Angebote zu testen und eine Entscheidung zu treffen.
Der Kick kommt bei vielen später. Bei konsequentem Training bringen einfachere und komplizierte Bewegungsabläufe aber rasch den nötigen Konditionszuwachs.
Zukunft im Alter ist das, was man daraus macht!