XXL Fitness & Ernärung

Inhalte:

Vertiefende sportmedizinische Grundlagen u.a.

* Definition von Übergewicht
* Ursachen (Ausgewählte internistische Erkrankungen
z.B. Stoffwechselerkrankungen u.a. Diabetes)

Psychosoziale Aspekte

* Übergewichtige – eine Zielgruppe für den Sportverein ?
* Erforderliche Fach – und Sozialkompetenz des ÜL
* Ansprache von Übergewichtigen
* Integration in bestehende Gruppen oder Initiierung neuer XXL-Gruppen



Leitfaden für Eltern und Erziehende [2.685 KB]

Sporttheoretische und sportpraktische Aspekte

* Gesundheitswirkungen körperlicher Aktivität
* Ausdauer-, Kräftigungs-, Dehn – und Entspannungstraining

Ernährung

* Ernährung und Übergewicht
* Schlanker mit Genuss und Verstand: Essen und Trinken typgerecht

Organisatorische Aspekte

* spezifizierte Maßnahmenplanung (Kursprogramm)
* Grundsätze für die Gestaltung eines XXL – Programms
* Einbindung der gelernten Inhalte in den Vereinsalltag





Rücken aktiv

„Was genutzt wird, entwickelt sich, was ungenutzt bleibt, verkümmert!" (Hippokrates um 460 v.Chr.).

Das Zitat von Hippokrates lässt sich hervorragend auf eine der Hauptursachen von Rückenschmerzen, die Inaktivität, beziehen. Am besten können Sie Rückenschmerzen durch Aktivität und Bewegung vorbeugen.

Rückenbeschwerden zählen in den westlichen Industriestaaten zu den häufigsten Gesundheitsbeeinträchtigungen mit bedeutenden sozioökonomischen Auswirkungen für die betroffenen Individuen sowie für das gesamte Gesundheitssystem. Fast jeder zweite Erwachsene (40% der erwachsenen Bevölkerung) und viele Jugendliche haben bereits einmal eine Phase mit Rückenschmerzen erlebt. Inzwischen hat sich das Krankheitsbild „Rückenschmerzen" zu der mit Abstand teuersten Volkskrankheit entwickelt. Sie verursacht in Deutschland jährlich Kosten von 15-20 Milliarden Euro.

Die Verursachung von Rückenschmerzen wird von vielen Menschen einem Verschleiß von Bandscheiben und Wirbelsäule zugeschrieben. Doch sichtbare Veränderungen der Wirbelsäule sind bei Menschen mit und ohne Rückenschmerzen zu finden. Bei jedem zweiten 50-jährigen zeigen Kernspintomografien eine Bandscheibenvorwölbung oder gar einen Bandscheibenvorfall.

Aber diese Veränderungen erklären die Rückenschmerzen nur selten.

Zudem haben körperliche Belastungen in Beruf und Alltag einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Abnutzungserscheinungen (weniger als 5%). D. h., durch falsches Bücken, Sitzen oder Tragen werden Sie an Ihrem Rücken so leicht nichts kaputt machen, denn Ihre Wirbelsäule und Bandscheiben sind stark und hoch belastbar.

In den meisten Fällen hängen die Rückenbeschwerden mit Muskeln, Bändern und Sehnen sowie den Gelenken des Rückens zusammen. Die Ursache ist dabei häufig eine Funktionsstörung und keine Schädigung von Strukturen des Rückens. Sie sollten also keine Angst haben, ihren Rücken in Alltag oder Sport zu belasten. Denn durch Belastung wird der Rücken trainiert und die Belastbarkeit steigt. Schonung hingegen bewirkt das Gegenteil.

Besonders die Lebensgewohnheiten der heutigen Gesellschaft stellen ein immer größer werdendes Problem dar. Unser Alltag wird vorwiegend durch Sitzen oder durch zu wenige und monotone Arbeitsabläufe bestimmt. Auch in unserer

Freizeit verbringen wir die überwiegende Zeit im Sitzen, bewegen uns viel zu wenig und treiben zu selten Sport. Im Besonderen leidet unser Rücken unter diesen Fehl- bzw. Minderbelastungen. Unsere haltungsstabilisierende Muskulatur wird vermehrt geschwächt und Schulter- und Nackenmuskulatur neigen zu Verspannungen. Viele Menschen denken, dass sie ihre Wirbelsäule nun schonen müssten, wenn diese sich bemerkbar macht. Doch Rückenschmerzen gehören in der heutigen Zeit genauso dazu wie Schnupfen oder Husten. Bewegen Sie Ihren Rücken daher aktiv und schonen Sie ihn nicht!

Der beste Schutz vor Rückenbeschwerden ist ein starker Rücken. Bewegung ist die beste Therapie bei Beschwerden des Rückens. Die verspannte Muskulatur wird gelockert und die geschwächte Muskulatur wird gekräftigt.

Gezielte gesundheitssportliche Aktivitäten, die möglichst auch Übungen zur Entspannung beinhalten, gelten nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand sowohl als zentrale Schutzfaktoren vor Rückenschmerzen als auch als wirksame Maßnahmen zu deren Bewältigung.

Je eher Sie damit anfangen sich zu bewegen, desto bessere Ergebnisse können Sie für Ihren Rücken erzielen! Er wird es Ihnen danken!





Nordic-Walking

Nordic-Walking, -ein so genannter Universalsport für jedermann- ist zunächst einmal geeignet für Leute, die auch sonst sportlich aktiv sind oder waren. Selbst stark Bewegungsgeschädigte und Wirbelsäulenpatienten, denen das Joggen wegen der harten Stöße versagt wurde, können hier einsteigen.Herz-Kreislaufpatienten, stark Adipöse und solche mit Durchblutungsstörungen und Atemnot sollten erst nach einer eingehenden Untersuchung mit einem individuellen Trainingsplan(Umfang/Dauer/Abstände/Steigerung/Belastungsgrenzen) und regelmäßigen Kontrollen (Trainer / Arzt) mit dem Walken beginnen. Therapiepatienten bringt moderate körperliche Aktivität neben der Sauerstoffversorgung der Zellen, die der Fatigue entgegenwirken, Ablenkung von der Erkrankung, ärztliche Überwachung vorausgesetzt.Für alle gilt:
Den jeweils altersgerechten Trainingspuls (maximale Herzfrequenz bezogen auf das Lebensalter) muss jeder Läufer unter Anleitung des Trainers selbst überwachen und auswerten.



Wo sollte ich Nordic-Walking betreiben?

Das Schöne an diesem Sport ist der Trainingsort „freie Natur“:
Wiesen, Felder, Wälder,Bachläufe, Flüsse, Teiche und Seen,
ebene Strecken, sanfte Hügel und Steilhänge,all das bietet unser Hessenland.
Anpassung und Optimierung des Streckenschwierigkeitsgrades der Streckenführung erfolgt durch den Trainer.




Tanzsporttrainer, Trainer in der SportPrävention

Warum Nordic - Walking

- beugt Krankheiten vor
- aktiviert Selbstheilungskräfte
- verzögert Alterungsprozeß / verjüngt das Aussehen
- bildet vermehrt weiße Blutkörperchen
- stärkt Abwehrkräfte / kräftigt Immunsystem,
- senkt Risiko für Schlaganfall / Herzinfarkt
- steigert Gehirnaktivität und Konzentrationsfähigkeit
- entspannt die Psyche/ baut Streß ab
- vermindert Alltagsbeschwerden-
- bringt Stoffwechsel in Schwung
- kräftigt die Lunge durch Sauerstoffzufuhr
- stabilisiert Herz und Kreislauf
- senkt Blutdruck und Cortisolspiegel (Stresshormon)
- reguliert Cholesterinspiegel auf natürlichem Weg
- fördert Muskelaufbau / beugt Arthritis vor
- baut Übergewicht ab / verbrennt Fett/ reduziert Fettleibigkeit
- macht Gelenke und Sehnen geschmeidig
- beugt Osteoporose vor (Stimulus zum Erhalt des Knochenaufbaus)

- sensibilisiert den gesamten Körper
- steigert die Kondition (Fitness), Powerzuwachs
- schont Knie-
und Fußgelenke
- entlastet den Bewegungsapparat
(Wirbelsäule, Schulter/Nackenbereich)
- harmonisiert Arm-/Brust-/Bauchmuskulatur
- korrigiert Haltungsfehler

- ermutigt Leistungswünsche
( individuelle Zielsetzung)
- schüttet Glückshormone aus (seelisches Gleichgewicht /Freude am Leben)
- weckt Freude an der Bewegung, aerobe Ausdauer
- öffnet den Blick für die Schönheit der Natur beim N-W
- ermöglicht nette Bekanntschaften (
Gemeinsam walkt sich’s noch besser !)